Familie: Warum Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen
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Ich habe unendlich viele Jahre damit verschwendet diese schwierige Beziehung zu verstehen. Und ich möchte ihn gern kennen lernen. Du bist also im Kinderheim aufgewachsen? Wenn es zu sehr belastet, kann ich mittlerweile durchaus verstehen, warum man den Kontakt abbricht.
Irgendwann mal bin ich dann ausgezogen, dann habe ich den Kontakt abgebrochen, wo ich runter gelitten habe, weil ich sehr an meinen 8 jahren jüngeren Bruder hänge. Denkt dran das eure Kinder so fühlen und empfinden, wie ihr als ihr die Kinder eure Eltern wart. Meine Eltern haben sicher getrauert,ich auch,aber trotzdem brauchten wir die Zeit.
Warum erwachsene Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen - Haben deine Kinder einen Mord begangen? Ich bin aufgewachsen,ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen,dass es wenigstens einen Menschen in dieser Welt gibt,der mich einfach nur so lieben und akzeptieren würde,wie ich bin einer würde schon reichen!
Hallo, also ich wohne seit 6 Jahren in einer eigenen Wohung - 300 km von meinen Eltern entfernt. Also ich hatte nie eine besonders tiefe Beziehung zu meinen Eltern, immer eine oberflächliche. Mit meiner Mutter gab es in der Teenagerzeit ziemlich viel Streit. Aber ansonsten waren wir halt so die normale Durchschnittsfamilie. Aber meine Eltern deprimieren mich. Immer wenn ich mit ihnen telefoniere, bekommen ich von meinem Vater so unterschwellige Kritik aus der hervor geht, dass ich doch Karriere machen sollte. Das geht mir so auf die Nerven. Ich erkläre ihm meine beruflichen Ziele. Aber ständig zweifelt er an alles an und es geht im nur um Geld und Karriere. Er redet mir alles mit so einer freundlichen Art schlecht, mit so einer unterschwelligen Kritik. Ich habe mich schon 100 Mal für mein Leben gerecht fertigt und es reicht mir wirklich. Dann interessieren sich meinen Eltern gar nicht für mich. Sie sind sehr distanziert und die Art dieses Umgangs verletzt mich. Ich besuche sie eigentlich nur noch, wenn ich parallel dazu Freunde besuche, die dort in der Nähe wohnen. Telefonieren habe ich auch ziemlich reduziert. Klar, kein kontakt zu eltern sind meine Eltern tot. Werde ich es dann bereuen, ich weiß nicht. Ich komme einfach nicht mit meinen Eltern klar und möchte größtmöglichen Abstand zu ihnen. Hallo LiliAn, ich weiß ja nicht, was du und ob du in deiner Kindheit und Jugend in deinem Elternhaus etwas für dich schlimmes durchgemacht hast. Mein Vater war Alkoholiker und oft auch gewalttätig. Er hatte aber auch nicht den Mumm, von sich aus etwas zu ändern, bis meine Mutter sich selbständig gemacht hat und ihm in Ihrem Blumengeschäft eine Job angeboten hat. Erst auf ihrem Sterbebett gab sie mir recht, das sich hätte sich schon lange hätte von ihm trennen sollen. Als ich nach meiner Ausbildung von zuhause ausgezogen bin, habe ich mich auch einige Jahre nicht mehr bei meinen Eltern gemeldet - ich brauchte einfach den Abstand und er hat mir sehr gut getan. Erst nach vier Jahren habe ich zu meiner Mutter wieder Kontakt aufgenommen und wir haben uns regelmäßig getroffen, ohne das mein Vater davon gewußt hat. Meinen Vater, der sich um nichts gekümmert hat, habe ich dann erst wieder bei den Beerdigungsvorbereitungen wiedergesehen, als meine Mutter mit 53 Jahren viel zu früh an Brustkrebs verstorben ist. Meinen Vater habe ich sechs Jahre später beerdigen müssen kein kontakt zu eltern er ist besoffen hingefallen und hat sich den Kopf dabei zertrümmert. Seine Brüder habe es abgelehnt, zu der Beerdigung zu kommen. Aber erst vor kurzen, auf einem Klassentreffen, wurde mir bewußt, wir untypisch und vorallem ungesund, das Verhältnis zu meine Eltern war. Ich war danach ziemlich deprimiert. LiliAn hat geschrieben:Bin ich undankbar. Das was ihr mir positives gegeben habt, nehme ich von euch an. Ich werde das Leben nutzen, um mein inneres Wesen zu entfalten und um mein Leben zu leben. Innere Freiheit LiliAn hat geschrieben: Bin ich undankbar. Rede Dir so was bloß nicht ein. Nur weil Eltern- Eltern sind, heißt es noch lange nicht, dass man ihnen verpflichtet ist. Eltern können einem das Leben verderben. Eltern können einem auf die Kein kontakt zu eltern geht. Wenn für Dich den Kontakt ganz abzubrechen zu schwer fehlt, dann reduziere es möglichst auf das Minimum. Deine Eltern geben Dir gar nichts, außer dem Gefühl unbrauchbar und ein Versager zu sein. Puh, wenn ich soetwas immer so lese. Meine Eltern haben mich auch immer mal wieder depremiert, aber kein kontakt zu eltern gesehen bin ich froh, dass sie da sind und auch noch ganz gut beisammen beide mitten in den 70igern. Dann bin ich Mutter von zwei erwachsenen Jungs 25 und 21die mir schon vieles beschert haben. Aber ich musste lernen, mehr auf Distanz zu gehen und meine eigenen Grenzen ziehen, das war schwer, aber es klappt. Manchmal ärgere ich mich über meine Mutter,w enn ich wieder weise Ratschläge bekomme, anstatt einen Zuhörer habe. Aber ich muss sie so nehmen wie sie ist und ich weiß, ich kann niemanden anders ändern, nur mich und das habe ich getan, tue ich, ein fortlaufender Prozess. Das was ihr mir positives gegeben habt, nehme ich von euch an. Ich werde das Leben nutzen, um mein inneres Wesen zu entfalten und um mein Leben zu leben. Der Prozess geht lebenslänglich Manchmal muss man sie auch etwas in die Schranken weisen als Kind oder sich eben in die Schranken weisen lassen als Elternteil - aber es sollte auch eine Aktzeptanz geben, wie das eigene Kind sein Leben gestaltet, egal ob man es sich so vorgestellt hat. Ich hätte mir auch Anderes für meine Kinder vorgestellt, bin aber froh, dass ich sie habe und sehe gern, wie sie sich entwickeln, es dauert halt nur etwas länger. Grüssle Käthe Ich habe den Kontakt zu meinen Eltern vor vielen Jahren abgebrochen, radikal. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, ich habe das niemals bereut. In der Zwischenzeit ist mein Vater gestorben. Nun, auch das ist mehrere Jahre her - ich habe es nicht bereut, keine Sekunde. Lass Dir kein schlechtes Gewissen einreden, wenn Du keins hast. Man hat nicht darum gebeten, geboren zu werden, man muss für gar nichts dankbar sein. Und, nein, nicht nur körperliche und sexuelle Gewalt sind ausreichende Gründe für so was, auch das lass Dir nicht einreden. Psychische Gewalt hat viele, oft gut versteckte Formen. Wenns Dir besser geht damit, dann geh. Es ist Dein Leben, nur Du entscheidest. Diese Einstellung zu dem Thema finde ich schön und gesund. Leider bin ich noch nicht so weit, das wirklich von Herzen auch so zu sehen. Denn das Positive, das mir meine Eltern gegeben haben sollen, suche ich immer noch. Ich wurde soweit ich weiß nicht sexuell missbraucht. Trotzdem bestand meine ganze Kindheit aus subtilstem Mißbrauch, eiskalter Lieblosigkeit und schwerster psychischer + subtil körperlicher Gewalt. Und das setzt sich eigentlich bis heute in jedem Kontakt mit meinen Eltern fort. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt radikal abbrechen können, nicht mal dazu war ich in der Lage, nicht mal diese Abgrenzung wurde von meinen Eltern respektiert. Trotzdem brachen und brechen sie weiter ein in mein Leben und ich lass es immer noch zu, dass sie mich krank machen. Ich bin auch immer noch nicht an dem Punkt, an dem ich aufhören kann, ihnen die Schuld zu geben dafür, dass es mir heute so geht wie es mir geht. Ich weiß aber, dass ich da hin kommen muss, wirklich allein die Verantwortung für meinen heutigen Umgang damit zu übernehmen. Wenn jemand Tipps hat, immer her damit. Es ist nur wahnsinnig schwer und auch immer noch von schlimmen Schuldgefühlen begleitet, weil auch irgendwo in mir immer noch Liebe ist und weil ich nicht so ein kaltes Schwein sein will, wie die Leute, die sich meine Eltern nennen und die mir doch niemals Eltern gewesen sind. Meine Eltern sind die größte Enttäuschung meines Lebens. Und so lange ich noch Schuldgefühle für meine Abgrenzung habe, bin ich nicht frei von ihnen. Aber die Auseinandersetzung mit den eigenen Schuldgefühlen gehört auch dazu und ist Bestandteil des inneren Konflikts, den sie einem aufbürden, der eigentlich ihrer ist und den sie rücksichtslos einfach weitergegeben haben. Es gibt Eltern, die keine Handlung und Nichthandlung erlauben, die nicht in Sebsthass bei einem selber mündet. Allein dafür darf und muss man sie verlassen. Tante Käthe Ich wollte niemanden mit meinem Beitrag kränken. Schon gar nicht gute Eltern, die sich um ihre Kinder bemühen. Ich bezog mich auf die Situation der Threaderstellerin. Und da ich nicht so viel Glück mit meinen Eltern hatte, bin ich bei diesem Thema überempfindlich. Verzeih, bitte, falls ich Dich mit meinen Aussagen verärgert habe. Man soll sich eigentlich immer beherrschen und ja, dankbar sein, daß die Eltern einem das Leben geschenkt haben. Und ich habe Kontakt ganz abgebrochen, weil es mir nichts anders übrig bliebe, sonst ginge ich zu Grunde. Nur um kurz zu beschreiben, das ist ein Thema, das ich ungerne anspreche. Meine Eltern waren beide Psychopathen. Mutter war narzißtisch und schleppte ihren Liebhaber in die Wohnung, während mein Vater in der Küche saß. Mein Vater war und schwer Alkoholkrank. Jeden Tag übte er Gewalt an mir, meinen Geschwistern und meiner Mutter. Einmal wartete er auf sie mit einer Axt um sie zu erschlagen. Andermal packte er ihr ein heißes Bügeleisen auf den Bauch. Sie hat so geschrieen, dass ich mir in dem Moment nur Tod wünschte. Das ist nur das eine kleine Teil. Es dauerte Jahrzehnte bis ich einigermaßen es verarbeitet habe. Und auch noch nicht ganz und knabbere immer noch daran. Das ich jetzt überhaupt darüber irgendwie sachlich na ja, eigentlich eher sehr emotional aber überhaupt darüber reden kann, verdanke ich der Therapie und dem kompletten Abbruch mit den Eltern. Entschuldige, dass ich für meine eigene Geschichte dein Thread mißbrauchte. Ich wollte nur aufklären, warum die Eltern nicht immer bei einigen von uns, willkommen sind. LiliAn hat geschrieben:Bin ich undankbar. Allein, dass du diese Frage stellen musst sagt eigentlich schon alles und zeigt, wie stark kein kontakt zu eltern Eltern dich manipulativ in ihrem Griff hatten und leider immer noch haben. Ein Kind, das von den Eltern in seiner Individualität gesehen wird und dem mit der Zeit eine gesunde Abnabelung und Loslösung von den Eltern ermöglicht wird und auch das ist ihre Aufgabe. Und es wird kein kontakt zu eltern auch nie veranlasst fühlen, den Kontakt kein kontakt zu eltern beenden zu müssen oder Schwierigkeiten mit Abgrenzung haben. Ragneda hat geschrieben: Tante Käthe Ich wollte niemanden mit meinem Beitrag kränken. Schon gar nicht gute Eltern, die sich um ihre Kinder bemühen. Ich bezog mich auf die Situation der Threaderstellerin. Und da ich nicht so viel Glück mit meinen Eltern hatte, bin ich bei diesem Thema überempfindlich. Verzeih, bitte, falls ich Dich mit meinen Aussagen verärgert habe. Man soll sich eigentlich immer beherrschen und ja, dankbar sein, daß die Eltern einem das Leben geschenkt haben. Kein Problem, ich habe das nicht persönlich genommen Es ging mir auch nur um das Thema allgemein, sicher auch hinsichtlich manch sehr harter Worte. Es ist ein sensibles Thema und jeder Mensch ist individuell. Auch ists oft so, dass z. Mein Sohn ist aus meiner Sicht auch sehr narzisstisch geprägt, so dass es für mich nicht mehr im Rahmen des Normalen ist und hat uns auch die Kein kontakt zu eltern Drogen beschert, also vieles ist mir nicht unbekannt, aber eben als Mutter. Grüssle Käthe Ragneda hat geschrieben:Jeden Tag übte er Gewalt an mir, meinen Geschwistern und meiner Mutter. Einmal wartete er auf sie mit einer Axt um sie zu erschlagen. Andermal packte er ihr ein heißes Bügeleisen auf den Bauch. Sie hat so geschrieen, dass ich mir in dem Moment nur Tod wünschte. Bei solchen Erfahrungen ist Deine Reaktion für mich jedoch verständlich. Bei der Threaderstellerin ists scheinbar zum Glück nicht so schlimm, wie es bei Dir war, dort scheint es sich um Gängeleien zu handeln, die kein kontakt zu eltern nerven und hoffentlich nicht so massiv ausgehen, dass sie in seelischer Gewalt enden. Das was ihr mir positives gegeben habt, nehme ich von euch an. Ja, das wäre vermutlich eine gute Einstellung, nur fällt es mir gerade ziemlich schwer überhaupt irgendwas positives an meinen Eltern zu sehen. Aber vielleicht übertreibe ich da auch vollkommen. Also bei mir war es nicht so, dass ich wiirklich schlimme Sachen bei meinen Eltern erlebt. Es war eher eine Entwicklung. Es hat sich ingesamt zwischen mir und meinen Eltern so entwickelt: Ich habe mein ganzen Leben mit meinen Eltern alles mit mir allein ausgemacht. Das hat natürlich dazu geführt, dass meine Eltern gar keinen Anteil an meinen Leben hatten - nie. Ich war quasi immer auf mich allein gestellt. Wenn ich mal mit meinem Vater gesprochen habe, ging es hauptsächlich um Karriere um Geld, bzw. Seine Ansichten sind richtig und meine sind falsch. Ich habe mich nie wirklich als Mensch, als einzelne Person angenommen gefühl. Eben weil gar nicht zählte, was ich wirklich dachte, fühlte usw. Das war sowieso alles unsinnig. Es zählte nur die kalte Rationalität, die man braucht um Karriere zu machen. Meine Mutter ist eine unsichere, ängstliche Person. Kann das aber in der Öffentlichkeit meistens gut verstecken. Ihr war es immer sehr wichtig, dass ich die Familie nach außen hin gut repräsentiere, dass ich funktioniere, die wohl erzogene Tochter spiele. Aber ich hatte auch bei ihr immer das Gefühl, dass es gar nicht um mich als Person geht, sondern nur darum, dass ich eben funktioniere. Ingesamt habe ich irgendwie den Kontakt zu meinen Eltern verloren oder nie gehabt, das weiß ich nicht so genau. Das habe ich aber erst viel später gemerkt. Zeitweise war das ja alles für mich ganz normal. Am Anfang hat sich die Beziehung zu meinen Eltern auch in meinen Freundschaften gespiegelt. Die Beziehung ist so unendlich distanziert, irgendwie in einer Sackgasse. Und meinen Eltern scheint es egal zu sein. Oder sie sind wirklich so hilflos und können es nicht ändern. Auf jeden Fall ist es so, dass ich ziemlich darunter leide unter dieser Distanz zu meinen Eltern. Und wenn ich versuche mal etwas zu unternehmen mit meinen Eltern, dann habe ich das spüre ich diese extreme Distanz erst recht oder meine Eltern gehen wirklich noch weiter auf Distanz, ich weiß es nicht. Im Grunde sind meine Eltern meistens wie fremde Menschen gewesen. Dazu kommt noch eine politische Einstellung meines Vaters, die ich nur schwer tolerieren kann. Und überhaupt eine Lebenseinstellung, die nicht zu meiner passt. Und meine Mutte sehe ich nicht als erwachsenen Menschen. Ebene weil sie sich immer noch so extrem abhängig macht von anderen, so leicht zu beeinflussen ist usw. Ich habe mich als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, immer sehr, sehr allein gefühlt. Ich hatte oft Suizidgedanken bzw. Ich verknüpfe einfach diese ganzen negativen Gefühle mit dem Ort, wo meine Eltern wohnen. Es ging mir damals wirklich nicht gut und wenn ich dort bin, werde ich immer wieder daran erinnert. Obwohl ich dafür auch nicht meinen Eltern die Schuld geben will. Aber Fakt ist, dass es mir in den letzten Jahren in denen ich bei meinen Eltern gewohnt habe psychisch wirklich sehr, sehr schlecht ging. Und die meisten Telefongesprächen ziehen mich auch ziemlich runter. Also, ich habe ein ziemlich schlechtes Gewissen. Selbst jetzt schon, weil ich den Kontakt auf ein Minimum reduziert habe. Meine Eltern habe mir ja nie etwas schelchtes angetan. Ich habe ja gar keinen richtigen Grund. Außerdem haben sie mir ziemlich viele materielle Dinge gekauft und mir so gezeigt, dass ich ihnen wichtig bin. Also auf der anderen Seite, habe sie mich ja wirklich gut behandelt. Und das es eben die meiste Zeit nur ein einfach nebeneinander statt miteinander leben war, war ja vllt eigentlich auch gar nicht so schlimm. Vielleicht bin ich einfach nur zu empfindlich. Tut mir leid, dass ich jetzt so viel geschrieben habe. Ich hoffe, das liest jetzt überhaupt jemand. Irgendwie denke ich halt, ich bin es meinen Eltern schuldig, dass ich das Alles ertrage, weil es so schlimm ja gar nicht ist. Oder das ich etwas ändere, kein kontakt zu eltern ich mich schuldig für den Zustand fühle. Viele Grüße LiliAn hat geschrieben: Auf jeden Fall ist es so, dass ich ziemlich darunter leide unter dieser Distanz zu meinen Eltern. Und wenn ich versuche mal etwas zu unternehmen mit meinen Eltern, dann habe ich das spüre ich diese extreme Distanz erst recht oder meine Eltern gehen wirklich noch weiter auf Distanz, ich weiß es nicht. Im Grunde sind meine Eltern meistens wie fremde Menschen gewesen. Dazu kommt noch eine politische Einstellung meines Vaters, die ich nur schwer tolerieren kann. Und überhaupt eine Lebenseinstellung, die nicht zu meiner passt. Und meine Mutte sehe ich nicht als erwachsenen Menschen. Ebene weil sie sich immer noch so extrem abhängig macht von anderen, so leicht zu beeinflussen ist usw. Und die meisten Telefongesprächen kein kontakt zu eltern mich auch ziemlich runter. Die Zeit die du mit ihnen verbracht hast war ein Lebensabschnitt, der nun glücklicherweise vorbei ist. Du kannst und darfst dir nun ein eigenes Leben aufbauen. Dein eigenes Leben, mit all den Werten die dir wichtig sind. Wenn deine Eltern dir dabei nur alter Ballast sind, dann lass sie hinter dir, so lange dich ihre komischen Allüren noch so belasten daß sie dich runterziehen. Sie werden sich für dich nicht ändern. Daß du entsprechend weit weg wohnst ist dabei auch gut. Aber evtl wird irgendwann der Tag kommen an dem du ihre armselige Lebenseinstellung einfach mit einem Achselzucken von dir abperlen lassen kannst oder wo du evtl auch Verständnis entwickelst weil es wird seine Gründe haben warum sie so geworden sind wie sie eben sind. Aber wo es dir eben nichts mehr ausmacht, weil es ihr Problem ist, nicht deins. Nur eins solltest du abschreiben: Nämlich die sehnsüchtigen Gefühle daß sie dich irgendwann doch so lieben werden wie du es gebraucht hättest. Je schneller du dir abschminkst da irgendwas zu erwarten das es bei diesen Leuten eben nicht gibt desto besser. Such dir diese Dinge anderswo. Und dabei scheinst du ja auch auf einem guten Weg zu sein. LiliAn hat geschrieben:Also, ich habe ein ziemlich schlechtes Gewissen. Selbst jetzt schon, weil ich den Kontakt auf ein Minimum reduziert habe. Meine Eltern habe mir ja nie etwas schelchtes angetan. Sie sind zwei erwachsene Menschen. Sie sollten in der Lage sein ihr Leben auf die Reihe zu bekommen auch ohne ständig dich als Blitzableiter für ihre emotionalen Defizite zu benützen. Und wenn sie das nicht können kannst du ihnen auch nicht helfen. Sie haben dir nie was schlechtes angetan. Sie haben dir immerhin keine ausreichende elterliche Fürsorge angedeien lassen. Sie haben dich emotional vernachlässigt. Das ging immerhin so weit daß du erst andere Menschen benötigt hast um überhaupt zu lernen daß man eine nahe, vertrauensvolle Beziehung zu anderen Menschen überhaupt haben kann.
Entfremdete Eltern - Wenn Kinder den Kontakt abbrechen
Du bist also im Kinderheim aufgewachsen? Er wäre bestimmt ein klasse Onkel. So traurig das klingt, aber ich war noch nie in meinem Leben so frei und selbstbestimmt wie jetzt. Wirklich gute Eltern hättes es ja nicht nötig gehabt dies immer wieder zu betonen. Doch im Bekanntenkreis hat sie die Erfahrung gemacht, dass nach einer Weile auch keiner mehr so richtig viel davon hören will. Ihr Freund konnte es irgendwann nicht mehr ertragen, nach Hause zu kommen und sie weinend im Bett zu finden. Ehrliche Gespräche waren nie möglich, da immer ich die Schuld hatte und sie sich lt ihren eigenen Angaben nichts vorzuwerfen hatte. Hilfreich ist, wenn die verbliebene Mutter oder der verbliebene Vater auf ein gut funktionierendes Unterstützungsnetz aus der Verwandtschaft oder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen kann. Dann schrieb ihn die Freie Hansestadt Bremen an. Meine Mutter hat mir und meiner Schwester, die schon 10 Jahre vor mir den Kontakt abgebrochen hatte bei jedem Kontakt immer und immer wieder vorgehalten warum wir denn Kontakt zu unserem Vater hätten, der sie betrogen und verlassen hat. Der Missbrauch begleitet sie ein Leben lang.